Christoph König
Christoph König hat sich mit seinem musikalischen Schaffen den Grenzgängen zwischen Klassik, Jazz, Pop und Weltmusik verschrieben. Er studierte klassische Violine bei Prof. Wolfgang Rausch und Jazzvioline bei Stargeiger Didier Lockwood sowie bei Saxofonist Matthias Nadolny.
Als Geiger und Bratscher musizierte er in über 20 Ländern auf den renommiertesten Bühnen verschiedener Gattungen — darunter der Große Saal der Elbphilharmonie, das Concertgebouw Amsterdam, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Philharmonie Köln, die Grand Philharmonic Hall St. Petersburg, BAM Brooklyn und das Daejeon Culture & Arts Center in Südkorea. Er ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, der Internationalen Jazzwoche Burghausen, dem Rheingau Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, spielte auf der Expo Shanghai, tourte in den USA mit dem mehrfach Grammy-prämierten Turtle Island Quartett und konzertiert gemeinsam mit Uwaga! als Solist regelmäßig mit renommierten Orchestern in ganz Deutschland.
Neben der Konzerttätigkeit gilt sein Schwerpunkt als Arrangeur und Komponist der Frage, wie sich Musik ohne stilistische Grenzen in eine eigene orchestrale Klangsprache kleiden lässt. Er ist Gründungsmitglied von Uwaga!, das auf diesem Gebiet seit über 15 Jahren Pionierarbeit leistet, und seit der Gründung 2017 als Arrangeur bei Arco Sinfónica tätig — einer 57-köpfigen Orchester/Bigband-Hybrid-Formation. Seine Werke und Arrangements wurden von zahlreichen renommierten Klangkörpern aufgeführt, darunter WDR Funkhausorchester, Düsseldorfer Symphoniker, Dortmunder Philharmoniker, Neue Philharmonie Westfalen, Bochumer Symphoniker, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Philharmonie Salzburg, City Chamber Orchestra of Hong Kong, European Big Band sowie einem Ensemble aus SWR Chor/Opernchor Stuttgart, und von Künstler*innen wie Bodo Wartke, Tim Fischer, Klazz Brothers, Spark, Gabor Vosteen, den Hanke Brothers, Thomas Leleu, Uwaga!, dem Folkwang Kammerorchester Essen und Wildes Holz.
Regelmäßige Arbeit als Geiger und Komponist für Theaterproduktionen bildet einen weiteren Bestandteil seines Schaffens — zuletzt in der letzten Inszenierung der 2025 verstorbenen Regie-Legende Robert Wilson am Düsseldorfer Schauspielhaus.